Knochenaufbau muss genau beobachtet werden

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Sinuslift bezeichnet eine spezielle Operationsmethode der Kieferchirurgie, mit der der knöcherne Boden der Kieferhöhle (Sinus maxillaris) verdickt wird. Der Sinuslift ist eines von mehreren Verfahren zum Kieferaufbau.

Man unterscheidet grundsätzlich vier Verfahren zur Verdickung der Knochenschicht des Kieferhöhlenbodens:

  1. direkter Sinuslift (Sinusbodenelevation und Augmentation)
  2. indirekter Sinuslift
  3. indirekter Sinuslift nach R.M. Frey
  4. Transkrestale Antro Membrano Plastie (Ballonverfahren)

Das Problem bei allen Verfahren ist die initiale Stabilität des Implantates. Daher ist die Höhe und die Härte des Kieferknochens im Oberkieferseitenzahnbereich das einzige Kriterium, ob während der Sinuslift-Operation ein Implantat gesetzt werden kann. Kann die initiale Stabilität nicht gewährleistet werden, dann sollte das Setzen des Implantates nach einer Einheilzeit des neuen Knochens erfolgen.