7 Tips zum Umgang mit Zahnarztangst

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1: Wählen Sie einen Zahnarzt, dem Sie vertrauen

Das Wichtigste ist jedoch ein gutes Vertrauensverhältnis zum Zahnarzt Ihrer Wahl. Der Mediziner sollte Verständnis für Ihre Ängste haben, empathisch sein, gut zuhören und schon vor der Behandlung jeden geplanten Schritt genau und verständlich erklären. Wenn Sie das Gefühl haben, sich in guten Händen zu befinden, kann das die Angst schon um Einiges lindern. Falls Sie den Zahnarzt Ihres Vertrauens noch nicht gefunden haben, finden Sie Spezialisten für Angstpatienten in Ihrer Nähe auch über das Internet. Am besten vereinbaren Sie einen Ersttermin, der ausschließlich dem Reden und Kennenlernen gilt. Haben Sie danach ein gutes Gefühl, verabreden Sie einen Folgetermin für die Untersuchung.

2: Nicht zu lange warten

Schieben Sie den Zahnarztbesuch also nicht vor sich her, bis der Leidensdruck unerträglich wird, sondern durchbrechen Sie Ihr Angstmuster, indem Sie regelmäßige Zahnarzttermine zu einer Routine machen. Empfohlen werden eine bis zwei Kontrolluntersuchungen pro Jahr, die für gesetzlich Versicherte kostenlos sind. Auch die jährliche Zahnsteinentfernung gehört zu den Kassenleistungen. Sie können im Rahmen der Vorsorgetermine auch eine professionelle Zahnreinigung durchführen lassen. Die kostet zwischen 50 und 100 Euro, ist schmerzlos und sorgt für ein so gutes und frisches Mundgefühl, dass viele Menschen sie genießen wie eine Wellnessanwendung.

3: Nehmen Sie jemanden mit

Bitten Sie einen Freund, Ihren Partner oder ein Familienmitglied, sie zum Zahnarzt zu begleiten. Die- oder derjenige kann dann entweder im Wartezimmer auf Sie warten oder mit ins Behandlungszimmer kommen. Wünschen Sie während der Behandlung Sichtkontakt mit Ihrer Begleitung oder möchten ihre Hand halten, bitten Sie das Praxispersonal, den zusätzlichen Stuhl oder Hocker an einen dafür geeigneten Platz zu stellen. Ideal ist ein Begleiter, der selbst keine Angst vor dem Zahnarzt hat und Ihre Stimmung positiv beeinflusst.

4: Handzeichen und individuelle Signale vereinbaren

Vereinbaren Sie daher mit Ihrem Zahnarzt schon vorher bestimmte Handzeichen oder andere Signale, mit denen Sie etwa zu erkennen geben können, wenn Sie sich verkrampft oder unwohl fühlen und eine Pause brauchen. Erfahrene und einfühlsame Zahnärzte fragen auch von sich aus nach, ob alles in Ordnung ist.

Viele Angstpatienten fühlen sich sicherer und weniger ausgeliefert, wenn der Arzt während der Behandlung genau erklärt, was er gerade macht und warum. Andere wollen davon am liebsten gar nichts wissen und freuen sich mehr über Ablenkung (z. B. Musik) als über Behandlungsdetails. Klären Sie diese Frage vorher mit Ihrem Zahnarzt ab, damit er auf Ihre Wünsche eingehen und Ihnen die Angst so weit als möglich nehmen kann.

5: Betäubungssprays gegen Spritzenangst

Wenn Sie vor der Betäubungsspritze Angst haben, hilft ein Betäubungsspray. Danach spüren Sie an dieser Stelle nur noch Druck, aber keinen Einstichschmerz mehr.

Vollnarkose

Wenn Sie von der Zahnbehandlung am liebsten gar nichts mitbekommen möchten, können Sie sie auch in Vollnarkose oder im Dämmerschlaf (Dämmerschlafnarkose, Dämmerschlafsedierung) durchführen lassen. Manchmal ist eine Narkose auch die beste Alternative, wenn akute Beschwerden die Behandlung unaufschiebbar machen, der Patient sich jedoch innerlich nicht darauf vorbereiten konnte. Bei einer Narkose muss ein Anästhesist anwesend und die Praxis entsprechend ausgerüstet sein. Lassen Sie sich von Ihrem Zahnarzt über verschiedene Methoden aufklären und beraten.

7: Lernen Sie Entspannungstechniken

Es gibt viele Entspannungstechniken, die gegen Zahnarztphobie helfen können, darunter Yoga und progressive Muskelentspannung. Um sie zu erlernen, brauchen Sie allerdings Zeit und die Anleitung eines Experten. Bei einer gezielten Verhaltenstherapie lernen Sie verschiedene Entspannungstechniken kennen und können den Ursachen Ihrer Zahnarztangst auf die Spur kommen. Weil so viele Menschen Angst oder Panik vor dem Zahnarzt haben, werden solche Verhaltenstherapien häufig sogar von den Krankenkassen bezahlt. Fragen Sie bei Ihrer Kasse und Ihrem Zahnarzt nach, um Angebote zu finden, die zu Ihnen passen.

7: Lernen Sie Entspannungstechniken

Es gibt viele Entspannungstechniken, die gegen Zahnarztphobie helfen können, darunter Yoga und progressive Muskelentspannung. Um sie zu erlernen, brauchen Sie allerdings Zeit und die Anleitung eines Experten. Bei einer gezielten Verhaltenstherapie lernen Sie verschiedene Entspannungstechniken kennen und können den Ursachen Ihrer Zahnarztangst auf die Spur kommen. Weil so viele Menschen Angst oder Panik vor dem Zahnarzt haben, werden solche Verhaltenstherapien häufig sogar von den Krankenkassen bezahlt. Fragen Sie bei Ihrer Kasse und Ihrem Zahnarzt nach, um Angebote zu finden, die zu Ihnen passen.