Fester Zahnersatz trotz massiven Knochenschwunds

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Ein Beispiel sind Implantate. Doch festsitzender Zahnersatz kann nur geschaffen werden, wenn noch genügend Kieferknochen als Basis vorhanden ist. Ansonsten muss sich die Patientin oder der Patient zunächst einem monatelangen komplizierten Verfahren mit Knochenaufbau unterziehen.

Wenn jahrelang Zähne fehlen und die Kieferknochen nicht mehr durchs Kauen beansprucht werden, kann das zum Abbau führen. Um den betroffenen Patienten eine schnelle und sichere Lösung für festsitzenden Zahnersatz bieten zu können hat man  das funktionsstabile einteilige Gerüstimplantat entwickelt.

Das feinverzweigte Gerüst aus Titan, das den Patienten über die Mundhöhle implantiert wird, ersetzt den fehlenden Kieferknochen und beinhaltet zugleich auch schon die Implantat Pfosten für die Zähne. Das Gerüst wird durch viele kleine Schrauben an verschiedenen Stellen mit dem verbliebenen Knochenmaterial verbunden. Nach einer Einheilungszeit von etwa sechs Wochen wird die Prothese durch festsitzende Zähne ersetzt.

Der Patient macht mit seinem individuellen Knochenzustand die Vorgaben für das Implantat. Auch die Herstellung des Gerüsts erfolgt digital. Es wird in einem Laserschmelz-Verfahren in 3D-Technik gefertigt.

Das funktionsstabile Gerüstimplantat hat, außer, dass in den allermeisten Fällen auf einen Knochenaufbau verzichtet werden kann, zwei weitere große Vorteile. „Zum einen kann jeder erfahrene Zahnarzt in einer niedergelassenen Praxis damit umgehen und die Zähne in die Implantat Pfosten setzen. Und zum anderen können die Zähne und auch das gesamte Gerüst jederzeit wieder entfernt werden, falls es zu erneuten Komplikationen kommt.“